Gästebuch - Pioniere der Unterelbe e.V.

Pioniere der Unterelbe e.V.
Traditionsverein der ehemaligen Stader und Hamburg-Harburger Pioniereinheiten
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Unser Gästebuch war bereits auf unserer alten Homepage “Pioniere-der-Unterelbe.de” eingerichtet. Es hat sich gezeigt, dass sich einige Kameraden über den Eintrag ”wiedergefunden” haben. Das wollen wir hier fortsetzen.
Wir hoffen auf möglichst viele Kontakte zu Kameraden aus unterschiedlichen Dienstzeiten, um über viele Erlebnisse gemeinsam zu erinnern.
Um Einträge in das Gästebuch bitten wir daher weiterhin und wünschen viel Erfolg bei der Suche und dem Finden der gewünschten Kameraden.
3 Kommentare
Durchschnittliche Bewertung: 135.0/5


Lothar Fricke
2017-07-04 13:36:54
Testeintrag Administrator
Karl Linnemann
2017-07-07 09:39:55
Wilhelm Stapel +

Am 25. Juni ist Wilhelm Stapel nach schwerer Krankheit verstorben. Wilhelm war vom 1. 10. 1974 - 31.12.1974 in der Ausbildungskompanie 4 und ab 1. Januar bis 31.12.1975 als Fahrer des damaligen Bataillonskommandeurs Oberstlt Rühle und in der S1 Geschäftsstelle. Wilhelm war ein liebenswerter Mensch und es gibt sehr viele Anekdoten aus dieser Zeit. Hier eine:
Wilhelm hatte in der Mittagszeit Telefondienst als der Divisionskommandeur anrief und Oberstlt Rühle verlangte. Wilhelm: "Das tut mir Leid Herr General aber zur Zeit liegt das Bataillon in meinen Händen". Die Mittagszeit war vorbei und Oberstlt Rühle trat in das S1 Geschäftszimmer salutierte und sagte, "Habe das Bataillon wieder übernommen"

So war Wilhelm Stapel und so werde ich ihn immer in Erinnerung halten.

Karl Linnemann
Gerd Kaltwasser
2017-09-25 00:07:54
Hallo Pios,
ich habe im letzten Herbst (2016) Urlaub im Alten Land gemacht und dabei eine Radtour in meine alte Kaserne gemacht. Meinen alten Unterkunftsblock habe ich leider nicht mehr erkannt, aber ich habe mich gefreut, dass noch so viele Gebäude umgebaut und damit erhalten wurden. Die Wache am Eingang hat sich ja äußerlich gar nicht verändert, auch wenn dort jetzt Kinder ein- und ausgehen. Sogar die Gitter am Café Viereck sind noch dran. Das Agathenburger Tor ist ja weg, aber die Straße dort hinaus habe ich wieder erkannt. Das sollte ich auch, denn ich habe eine unschöne Erinnerung daran. Ich weiß nicht, wer in der Zeit von Oktober bis Dezember 1976 dort Dienst geschoben hat und die Geschichte mitbekommen hat, aber ich bin derjenige, der damals mit seinem SBB-Truck durch die geschlossene Schranke des Agathenburger Tors geballert ist. Meine Bremsen haben versagt und das Gefährt hat dann mein Beifahrer geistesgegenwärtig mittels Feststellbremse endlich zum Stehen gebracht (ich war damals gerade erst ein paar Tage aus der Ausbildung raus und in die 5. (SBB-Zug) gekommen, also in dieser Situation völlig fertig mit den Nerven). Das Gesicht des armen Wachsoldaten werde ich nicht mehr vergessen.
Später habe ich auch einen Ausflug zum alten Wasserplatz gemacht, habe mich aber nicht auf das Gelände getraut, weil das offenbar jetzt privat genutzt wird. Naja, dort dürfte der Wandel der Zeit sicher noch heftiger zugeschlagen haben.
Jedenfalls habe ich jetzt im (über-)reifen Alter endlich einmal die Schönheit des Alten Landes würdigen können, denn zu meiner aktiven Pionierzeit hatte ich dafür einfach keinen Blick. Schade, denn es ist wirklich traumhaft schön und ich werde ganz bestimmt wiederkommen (und vielleicht wieder Kaffee und Kuchen in meiner alten Kaserne zu mir nehmen).
Ganz herzliche Grüße an die ehemaligen Pios einschl. PzPI70
Gerd Kaltwasser
Pioniere der Unterelbe e.V.
Stand: 04.07.2017
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